B 1 – Konstrukteure künstlerischer Form

Im Ruhrgebiet schlossen sich im Jahr 1969 zehn Künstler zu einer Gruppe zusammen, die sich „B 1“ nannten. Der Name leitete sich von der ehemaligen Bundesstraße 1 – heute A 40 ab. Die Künstlergruppe wollte das triste Autofahren mit künstlerischen Interventionen neu beleben.

Die Ausstellung stellt die zehn Künstler der Gruppe vor. In ihren Skulpturen, Objekten, Malereien und Grafiken war ihnen das Prinzip der Nicht-Gegenständlichkeit in ihrer Gestaltungsweise gemein.

Folgende zehn Künstler waren Gründungsmitglieder der Gruppe „B 1“:

  • Helmut Bettenhausen (*1935 in Wanne-Eickel; lebt in Herne)
  • Bernd Damke (*1939 in Gräfendorf; lebt in Berlin)
  • Günter Dohr (*1936 in Münster; † 2015 in Krefeld)
  • Rolf Glasmeiers (*1945 in Pewsum; † 2003 in Gelsenkirchen)
  • Kuno Gonschior (*1935 in Wanne-Eickel; † 2010 in Bochum)
  • Friedrich Gräsel (*1927 in Bochum; † 2013 in Osnabrück)
  • Ewerdt Hilgemanns (*1938 in Witten; lebt in Amsterdam, NL)
  • Rudolf Knubel (1938 in Münster; lebt in Essen)
  • Ferdinand Spindel (*1913 in Essen; † 1980 in Neuenkirchen)
  • Günter Tollmann (*1926 in Gelsenkirchen; † 1990 in Hannover)

Ausstellungsdauer:

bis 22. September 2019

Ausstellungsort:

Märkisches Museum Witten
Husemannstraße 12
58452 Witten
www.kulturforum-witten.de/maerkischesmuseumwitten

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