Todessehnsucht und Dekadenz. Der belgische Symbolismus

Gegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er Jahren eine neue Kunstströmung, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der belgischen Symbolismus hat eine Vorliebe für eine morbide und dekadente Motivik. Der Symbolismus beeinflusste aber das Portrait und Figurenbild, aber auch als paysage symboliste in der Landschaftsmalerei ebenso wie in den unheimlich erscheinenden Interieurs eines Leon Spilliaert. Die Ausstellung will dieses Spektrum an bislang wenig bekannten belgischen Positionen einem breiten Publikum als eine wichtige Referenz für den europäischen Symbolismus von Gustave Moreau über Arnold Böcklin und Max Klinger bis zu Gustav Klimt und Edvard Munch vorstellen.

Ausstellungsdauer

18.09.2020 bis 17.01.2021

Ausstellungsort

Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1-3
10178 Berlin
www.smb.museum

Teilen: